Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

jetzmal, adv.

jetzmal, adv.
zu dieser zeit. Maaler 510ᵃ; dieses, so (welches) jetzmal für ein grosze sünd geachtet. Amadis 22; jetzmahl aber verhoffe und bitte ich .. Weckherlin vorr. zu den geistl. ged.;
jetzmahl, weil unser flaisch mit seinem got verbunden.
311;
min herr, was ist jetzmal din gheisz?
trag. Joh. G j.
auch in den formen jetzmalen und jetzmals: es ist e. g. unverborgen, dasz es in desz königs Perions gemach ein thüren gegen den garten hinausz hat, welche jetzmahlen mit teppichen ummhengt. Amadis 20; dieser suchete alle seine witz.. jetzmahlen zusammen. Philander 1, 317; mein ross musz mir izmals die funf schilling auch verdrinken. Zimm. chr. 2, 338, 27; wie ich jetzmals auch der andern wunderbarlichen gewechse in der erden nicht gedenken wil. Mathes. Sar. 27ᵇ; wann mich die noth jetzmals so hart nicht trängte, würde sie (die kuh) mir wol umb vierzehen gulden nit feil sein. Simpl. 3, 362 Kurz. s. jetztmal.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1877), Bd. IV,II (1877), Sp. 2315, Z. 48.

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Zitationshilfe
„jetzmal“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/jetzmal>, abgerufen am 28.10.2021.

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