Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

jodeln, verb.

jodeln, verb.
nach der weisc der älpler singen, aus dem bairischen sprachgebiete in die schriftsprache gekommen, bair. jolen und jodln jo, ju schreien, schreien, lärmen, singen oder vielmehr solfeggieren, wie die alpenhirten und sendinnen. Schm. 1, 1198 Fromm.; kärntn. joudeln Lexer 152, in Tirol jolen und jodlen Fromm. 6, 160; vgl. unten jolen: nun suchte der sänger seinen vortrag einer solchen annäherung zu bequemen, wo nicht blosz von einem zart und lebhaft jodelnden, allgemeinen sehnsuchtston ... wirkung zu hoffen wäre. Göthe 22, 133; das jauchzende jodeln der alpenhirten. Minerva 1847 s. 386.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1877), Bd. IV,II (1877), Sp. 2333, Z. 5.

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Zitationshilfe
„jodeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/jodeln>, abgerufen am 20.10.2021.

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