Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

jubeln, verb.

jubeln, verb.
jubel äuszern, ein erst im vorigen jahrhundert statt des älteren jubiliren aufgekommenes wort: das volk jubelt und jauchzt auf den straszen;
und mützen, hände, zungen tragens jubelnd
bis an die wolken: könig sei Laertes!
Shakesp. Hamlet 4, 5;
so denken wir an uns selber noch,
an unser stürmisch singen,
an unser jubeln und lebehoch,
an unsrer becher klingen.
Uhland ged. 69;
einem jubeln (vgl. zujubeln), um einen jubeln: ich habe nie der academie gejubelt und lobopfer gebracht. Hippel lebensläufe 1, 138;
o juble, Heinrichs weib, nicht um mein weh!
gott zeuge mir, dasz ich um deins geweint.
Shakesp. Richard III 4, 4;
auch transitiv: ein lied jubeln.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1877), Bd. IV,II (1877), Sp. 2342, Z. 30.

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Zitationshilfe
„jubeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/jubeln>, abgerufen am 17.10.2021.

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