Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

jugendsünde, f.

jugendsünde f
peccatum juvenile. Steinbach 2, 776; es wäre dieses ein fehler gewesen, welchen man kaum mit dem gelinden namen einer jugendsünde hätte entschuldigen können. Rabener werke 2, 6; ich bekenne meine gelehrten jugendsünden. 4, 88; R.: sie haben doch ihre eigene poterei nicht an den nagel gehängt? G. o, erinnern sie mich nicht an meine jugendsünde! Gotter 3, 251;
ich habe freilich jugendsünden,
wer ist wohl bei viel thoren klug?
Günther 152;
vor leichte jugendsünden,
die doch die meisten binden,
trift mich allein die last.
209.
dim. jugendsündchen:
ob ihn gleich hie und da ein jugendsündchen kneipt.
Gotter 3, ⅬⅩⅩⅠⅤ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1877), Bd. IV,II (1877), Sp. 2368, Z. 16.
Zitationshilfe
„jugendsünde“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/jugends%C3%BCnde>, abgerufen am 17.02.2020.

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