Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

jungbrunnen, m.

jungbrunnen, m.
verjüngender brunnen (vgl. Grimm myth. 554), mhd. juncbrunne: über den jungbrunnen handelt H. Sachs in einem besonderen gedichte 1, 464ᵇ;
auch ist in dem land (Schlauraffenland) ein junckbrunn,
darinn verjungen sich die alten.
H. Sachs 1, 544ᵇ;
mein schatz, mein trost, mein freud und wun,
meins herzen einiger junckbrun.
2, 2, 16ᵃ;
bei alledem, sagte Theodor, wäre ein jungbrunnen, von dem die alten gedichtet haben, nicht zu verschmähn. Tieck 4, 42.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1877), Bd. IV,II (1877), Sp. 2375, Z. 50.

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Zitationshilfe
„jungbrunnen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/jungbrunnen>, abgerufen am 19.10.2021.

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