Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

jungferkranz, jungfernkranz, m.

jungferkranz, jungfernkranz, m.
kranz als zier der reinen jungfrau, vgl. unter kranz theil 5, 2052. 2053: Dina, welche auszgieng, die töchter des landes zu beschauen, und hielt sich bei dem Sichem so lange auf, bis sie ihren jungferkranz verlohr. Schuppius 666; von männern, die ihn ablegen, wenn sie in den ehestand treten (s. a. a. o. sp. 2053 unten); doch heiszt derselbe auch junggesellenkranz (s. d.):
ist übrigens durch disz dir anvertraute bild (die angetraute braut)
dein treues herz und sinn auf ewig gleich erfüllt,
so darfst du nicht darbei der freundschaft angedenken
mit deinem jungfern-cranz zugleich an nagel henken.
Günther 784.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1877), Bd. IV,II (1877), Sp. 2384, Z. 23.

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Zitationshilfe
„jungfernkranz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/jungfernkranz>, abgerufen am 22.10.2021.

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