Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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kose, köse, n.

kose, köse, n.
gerede, geschwätz, ahd. chôsi (auch chôsa f.) eloquium Graff 4, 505, mhd. kôse, kœse wb. 1, 864ᵃ, wol noch im 15. jh. und länger, s. z. b. Hätzl. s. 214ᵇ. lxxv, 72. s.kosen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1868), Bd. V (1873), Sp. 1841, Z. 70.

köse, f.

köse, f.
ein schutzgebäude auf dem felde für die getreidegarben, so in Kärnten kösen, koisen Lexer 134. 165, auch in Tirol köise und köss Schöpf 335, im Pusterthal köse vorrichtung zum aufhängen und trocknen des getreides Fromm. 6, 299 (denn köfe scheint lesefehler), in der sprachinsel Gottschee in Krain kuosel. Es wird zusammengehören mit dem rhein., fränk., bair. kaste, aufgesetzter haufe von garben, holz u. ä. (sp. 268), und da diesz sich nordisch wiederholt in kast, köstr, so darf man köse zusammenbringen mit norw. kos, kaͦs, schwed. kas, altn. kös f. (gen. kasar), ordentlich aufgesetzter haufe von holz, heu u. ä., dazu kasa so in haufen setzen, s. besonders Rietz 311ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1868), Bd. V (1873), Sp. 1841, Z. 73.

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Zitationshilfe
„köse“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%B6se>, abgerufen am 18.05.2021.

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