Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

köstlein, n.

köstlein, n.
1)
gericht, leckeres mahl, s.kost, ↗köstchen:
lindeu köstel, guoten wein.
Suchenwirt 101ᵃ;
ein gut lecker köstelin. buch v. g. speise 18; daʒ macht daʒ köstlin alleʒ süeʒʒe. 19; das köstlein verdawen. Katzip. N 3ᵃ;
mach uns ein gutes köstlin draus.
trag. vom Heli. Nürnb. 1548. B iij.
2)
mhd. köstelîn auch für lebensunterhalt, mittel zum leben, s.koste so sp. 1849 unten:
der (arme) mac ân sorge niht gesîn,
wie er des jârs sîn köstelîn
ze samen bringe und sich erner.
Renner 1329;
wil got daʒ wir ûf erden leben,
so muoʒ er uns daʒ köstlîn geben.
13741.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1868), Bd. V (1873), Sp. 1876, Z. 26.

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Zitationshilfe
„köstlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%B6stlein>, abgerufen am 09.08.2020.

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