Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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kötern

kötern,
ein nd. wort, aus und ein oder herum laufen wie köter, hunde (Richey, brem. wb., Danneil, bei letzterm auch von liederlichen dirnen, s. unterköter 6). daher bei H. Heine:
hund mit hündischen gedanken
kötert er die ganze woche.
romanzero 206.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1868), Bd. V (1873), Sp. 1890, Z. 1.

kotern

kotern,
bei Fischart im ausspruch des esels, in dessen urtheil über den gesang der nachtigall, der er vorwirft, wie sie
koterts und kauets in der käln,
das man kein silb ir nach kan zehln.
dichtungen 3, 66 Kurz,
der esel thut als hätte er einen meistersinger zu beurtheilen; kotern wird nichts sein als kodern, screare, das als scheltendes kraftwort für die gurgelnden töne des vogels trefflich passt, wie es von gewissem reden galt (sp. 1573).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1868), Bd. V (1873), Sp. 1889, Z. 70.

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körperreich
Zitationshilfe
„kötern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%B6tern>, abgerufen am 09.08.2020.

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