Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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köthen, adj.

köthen, adj.,
bair., von erde, lehm oder thon, z. b. ein köthener milchnapf, irdener, köthene tenne, von lehm. Schm. 2, 344, s.koth II, 4. dasselbe ist bei Maaler 239ᵃ kaatin, luteus, kaatin werk, aus kaat und lätt gemachet, s.kothwerk, bei Frisius 788ᵃ ein kätine wand, luteus paries.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1868), Bd. V (1873), Sp. 1895, Z. 77.

köthen

köthen,
bair.
1)
kothig machen, mit koth, schlamm bedecken, auch überschwemmen: (er) geh sicherlich, dasz er die füsz nicht köthe. epithal. Mariae. morgenröten thuet den tag köthen, macht kothig wetter, vgl. unter koth II, 3, b.
2)
eigen ist sich köthen mit etwas unangenehmem, plagen, behelligen. Schm. 2, 344. hierher? vgl. kitzen sp. 883 mitte.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1868), Bd. V (1873), Sp. 1896, Z. 3.

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Zitationshilfe
„köthen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%B6then>, abgerufen am 17.05.2021.

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