Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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kübele, kübelein, n.

kübele, kübelein, n.
kleiner kübel, ahd. chubili (s. kübel 1, a), mhd. kübelîn: ambubaia, ein eimer oder kübelîn in der badestuben. Mones anz. 5, 238. nhd.: kübele, labellum, sitella Schönsleder g 7ᵈ, noch bei Aler 1247ᵇ, auch als lacusculus, auffallend in Baiern und Köln in der alem. form, vgl. Fischarts kübele bei der nuszernde unter kübel 2, a, also oberrheinisch, bei Maaler 255ᵃ kübely sitella, labellum. melküblein Mathes. Sar. 3ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2489, Z. 39.

kübeln

kübeln,
schweizerisch. 1) als kübler, faszbinder arbeiten. 2) schlecht trommeln. Stalder 2, 139; zum zweiten vgl. kübel 2, e, γ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2489, Z. 60.

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Zitationshilfe
„kübele“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BCbele>, abgerufen am 28.07.2021.

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