Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kübelturnier, n.

kübelturnier, n.
wie kübelstechen: am mittwuchen den 10. merzens hult man (zu Stuttgart 1596) den kübelturnier. es zogen nach essens 20 rütter, zechen wirtembergisch, zechen margrefisch, uf den renblatz, hatten anstatt der helmen grosze kübel oder sester uf, gemolt, an die ristungen .. stark angebunden, waren gepecht und gar wol usgefietret ... hatten hölzene lange sper (Schönsleders hastae purae vorhin), davornen stumpf wie weinstöszel u. s. w. Felix Platter 204 fg., hier unter den festlichkeiten einer herzoglichen kindtaufe.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2489, Z. 78.

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Zitationshilfe
„kübelturnier“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BCbelturnier>, abgerufen am 08.05.2021.

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