Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

küchelbad, n.

küchelbad, n.:
an etlichen orten vertrinkt man die kinder, helt kindschenken, kindbetthöf, küchelbad. S. Frank weltb. 129ᵃ; die kindtauf, die kindschenk, die kindbetthöf, die küchelbäder, da man die kindbetterin und sechswochnerin wider zu jungfrawen und gromat saufet. Gargantua 52ᵃ (köchelbäder 83 Sch.), also ein hausfest zu ehren der wöchnerin, die wol ein bad nahm zum schlusz der sechs wochen, wobei geküchelt wurde, s. weiter kücheln 2, d.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2495, Z. 17.

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Zitationshilfe
„küchelbad“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BCchelbad>, abgerufen am 10.05.2021.

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