Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

küchenamt, n.

küchenamt, n.
1) ein amt in einer fürstl. küche, z. b. das des küchenmeisters, küchenschreibers. Adelung. mlat. officium coquinae Wackern. bischofsrecht von Basel 12. 2) eine behörde zur leitung der fürstl. küche: das löbliche küchenamt Musäus. 3) ein bestimmter bezirk, der zur bestreitung der kosten einer fürstl. küche angewiesen ist, z. b. im stifte Merseburg das küchenamt, das amt Merseburg (die stadt mit über 50 dorfschaften), s. Adelung. vgl.küchendorf.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2500, Z. 45.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
körperreich
Zitationshilfe
„küchenamt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BCchenamt>, abgerufen am 09.05.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)