Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

küchenmeisterei, f.

küchenmeisterei, f.
das amt und thun des küchenmeisters: der geschäftsverkehr zwischen dem rathe (von Erfurt) und der küchenmeisterei war sehr formell. Michelsen Mainzer hof 12;
die ganze policey (politik)
wird heucheley, betriegerey und küchen-meisterey.
Logau 1, 8, 47,
von einem hofe gesagt, wo der koch die lust und launen des fürsten in seine gewalt bekommt, also zugleich für kochkunst überhaupt, s. unterküchenmeister 2, a.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2507, Z. 18.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
körperreich
Zitationshilfe
„küchenmeisterei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BCchenmeisterei>, abgerufen am 09.05.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)