Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

küchenmensch, n.

küchenmensch, n.
küchenmagd, a kitchin-wench Ludwig 1081, noch im 18. jh. nicht mit dem tief verächtlichen klange von heute (vgl. kammermensch):
(das schöne kind) sorgt, wie sich etwan mag sein ehgemahl beqvemen,
ein hübsches küchenmensch in ihren dienst zu nehmen,
die ihm das bette macht u. s. w.
Picander 2, 207;
wir (die hanswürste) waren die allgemeinen cärimonienmeister von ganz Deutschland, das triebwerk, die schwungfedern der gröszten und kleinsten angelegenheiten, von den geschäften des staats bis zu den kleinen herzensgeschäften des küchenmensches. Wetzel im taschenbuch für dichter u. dichterfreunde 11, 130. auch bei Klinger 12, 19. vgl.kuchelmensch.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2507, Z. 37.

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Zitationshilfe
„küchenmensch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BCchenmensch>, abgerufen am 09.08.2020.

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