Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

küchenschreiber, m.

küchenschreiber, m.
scriba culinae Frisch 1, 553ᵃ, küchschreiber Stieler 1922, in groszen küchen, 'ein küchenbedienter welcher die rechnungen ... führet' Adelung; laufe geschwind zum küchenschreiber .. es sei gestern ein kalter hase übrig blieben, er sol mir ihn schicken. Schuppius 109; s. auch u. küchenjunge aus Döpler. im 16. jahrh.: a commentariis, ein kuchenschriber. Trochus G 1ᵃ. Das gesinde im Mainzer hofe zu Erfurt (s. unter küchenmeister 2, b) unter der oberleitung des küchenmeisters bestand im küchenschryber, küchenmeisters schryber, kelner, koch, becker, holzfürster u. s. w., s. Engelmann bei Michelsen 18, vom amte des küchenschribers s. 28, auch 19. 22. 24. 25. ein kuchinschreiber am kais. hofe zu Wien 1462 Beheim Wiener 70, 11 (kellerschreiber 70, 2).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2509, Z. 67.

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Zitationshilfe
„küchenschreiber“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BCchenschreiber>, abgerufen am 09.08.2020.

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