Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kuhblume, kühblume, f.

kuhblume, kühblume, f.
gleich wie die kühblum auf dem acker
verwelkt, die früh gestanden wacker ...
Gryphius 1, 736 (Squenz);
ich seh euch schon so wacker
wie eine vierzehntägige kuhblum auf dem acker.
Weise erzn. 344, cap. 34;
den saft einer gering geachteten kuhblume sich .. zu nutze zu machen. avant. 1, 107. Es heiszen so 1) die butterblume (s. d.), caltha palustris, kühblum Stieler 203, kühbluhme Steinb. 1, 138, nd. kaublaume Schamb. 98ᵃ, dän. koblomme. heiszt auch kühschmergeln. Nemnich 1, 764. 2) der löwenzahn, wieder auch butterblume, dotterblume und käseblume. 3) die grosze gänseblume, chrysanthemum leucanthemum, auch kalbsauge, rindsauge. Nemn.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2552, Z. 3.

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Zitationshilfe
„kühblume“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BChblume>, abgerufen am 06.05.2021.

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