Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kühkamm, m.

kühkamm, m.
im bergbau, grubenbeil. Veith 302, auch kaukamm. im Chemn. bergwerkslex. kühkamm, 'ein beil mit einem starken nacken, fast wie eine axt, so der steiger in und auszer grube brauchet'. Nach Veith u. a. entstellt aus kaukamm; aber es möchte umgekehrt sein, denn mit der kaue hat das beil gar nichts weiter zu schaffen, und was ist kamm? da aber nach kuhfusz, kuhriemen, kühschicht, ziegenfusz, kälberthier Veith 282, ochsenfusz 354 dem bergmanne bilder aus der viehwirtschaft auch sonst nahe lagen, mag auch kühkamm irgendwie eig. das folg. wort sein. vgl. auch das kuh bei der goldwäsche sp. 2551.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2557, Z. 17.

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Zitationshilfe
„kühkamm“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BChkamm>, abgerufen am 10.05.2021.

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