Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kühleim, m.

kühleim, m.
scherzhaft für kühdreck:
ich wolt zur gdächtnus auf den maien
dich lan in kuͤleim contrafaien
und dein nas gar schön drein visiren u. s. w.
Fischart glückh. schiff, kehrab 756 (2, 234 Kurz),
nach leim als thon u. ä. (Schm. 2, 464), worin man wol sonst gesichtsmasken abnahm, und dem scherze mit der nase aus Garg. vorr. 5 unter kühdreck.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2564, Z. 31.

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Zitationshilfe
„kühleim“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BChleim>, abgerufen am 09.05.2021.

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