Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kühlwasser, n.

kühlwasser, n.
1)
wasser zum kühlen des weines, der weinflaschen, gläser u. ä., küelwasser frigidarium Schönsl. g 8ᶜ:
im külwasser steht schon der wein.
H. Sachs 3, 1, 237ᵃ (1589 175ᵈ);
auch stund im külwasser ein flaschen,
darmit mocht er sein goder waschen.
1, 396ᶜ (1590);
aber das weisz ich frei, das der wein mitten im vasz am besten sei, und im winter am sterksten, dann er bringet sein kuͤlwasser alsdann mit sich. Garg. 60ᵃ (99); wie nun der tisch gedeckt, der wein ins kühlwasser gesetzt ... Simpl. 2, 385, vgl. unter kühlen 2, a.
2)
wasser als kühlmittel, z. b. ohnmächtige zu 'laben' (s.kühlen 2, b):
vor groszer krankheit war sie bleich ....
er thets mit gutem gwürze sterken
(külewasser gsund wer gwesen,
ich mein ein stiel aus einem besen) ...
Waldis Es. 4, 19, 35;
Joh. Malsius, kühlwasser und brandsalbe zu dem gefährlichen brandschaden der hochbeschädigten Catharinen in der alten stadt Magdeburg, d. i. zwo predigten. Leipz. 1613.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2572, Z. 51.

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Zitationshilfe
„kühlwasser“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BChlwasser>, abgerufen am 06.05.2021.

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