Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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külle, f.

külle, f.,
bei Maaler 255ᵃ: 'küllen (die), kölsch, schwarz oder blauw masen von streichen, insignita', nach Frisius 708ᵃ s. v. insignita, wo aber küllen nicht steht. wegen kölsch, d. i. kölnisch, s. sp. 1622, eine solche quetschwunde heiszt da eine kölsche; in küllen scheint das wunderliche wort nach einem heimischen anklange umgebildet, wozu sich das starke kellen wol böte (blau von kälte), wenn es alem. wäre.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2586, Z. 12.

kulle, f.

kulle, f.
testiculus, bei Fischart: daher der weckenrufer Goropius sagt, Heckul (Hercules) trage seinen namen von den kullen oder hoden. Garg. 29ᵇ (1590 s. 48), kulen Sch. 41; dazu: ir hodenkröpfige kullensäck. 131ᵃ, Sch. 238. kul testiculus ist nl., auch mnd. kulen pl., nrh. kulleken, s. sp. 350 (3 a. e.).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2586, Z. 4.

külle, n.

külle, n.
kaninchen, z. b. wilde küllen weidw. 12ᵃ. 14ᵃ; s. u. königlein 3, c sp. 1706.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2586, Z. 10.

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Zitationshilfe
„külle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BClle>, abgerufen am 15.08.2020.

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