Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

kümpel, m.

kümpel, m.
vertiefung worin sich wasser gesammelt hat, tümpel, mrh., westerw. Kehrein Nass. 1, 250, in Coblenz Wegeler 29, auf der Eifel Schmitz 1, 223ᵇ; schon um 1100, eben auch mrh., 'alucus [l. alueus] kumpel vel troch' Germ. 9, 28, vgl. Dief. n. gl. 18ᵇ, alveus eine tiefe oder strudelnde fluszstelle. Es stimmt einerseits zu nd. kump (1, b) cisterne, mit ausgeführterem begriffe nl. kom, d. i. komme, wassergrube, selbst kleiner see (s.kumme 1, c). anderseits zu schweiz. bair. gumpe f. pfuhl, auch tiefe fluszstelle Stalder 1, 495, Tobler 233ᵇ, Schm. 2, 49 (schweiz. auch gunte), vgl.kumpen m.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1871), Bd. V (1873), Sp. 2613, Z. 43.

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Zitationshilfe
„kümpel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BCmpel>, abgerufen am 11.08.2020.

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