Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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künftig, adj.

künftig, adj.
zu kunft; ahd. chumftîg, mhd. kunftic, künftec, auch noch kümftic, mnd. kümpstich Haupt 3, 87, nnd. kumstig Dähnert 262ᵃ, nrh. zoekomstig Harf pilg. 78, 10, auch md. einst kumstich (s. 1, a), s. dazu kunft 1, b. c.
1)
künftig ist, dessen kunft man weisz, was oder wer kommt.
a)
z. b. von Christus, dem Antichrist u. ä. (vgl.kunft 2, b):
von dem pösen Entkrist,
der nu schier künftig ist.
fastn. sp. 594, 11,
der nun bald kommt, genauer nach der alten red- und denkweise 'kommend ist' (denn er ist schon im kommen, nur noch nicht sichtbar), man sieht wie in künftig da das kommen noch deutlich unterliegt. ebenso in folg. wendungen: ich hab den zuͦ einem beschirmer, der da künftig ist zuͦ richten lebendige und todten. Keisersb. irrig schaf 4° G 5ᵇ; dannen er kunftig ist, zeurteilen die lebenden und todten. manuale curatorum 107ᵃ, bei Luther im katech. von dannen er komen wird, aber 2 Tim. 4, 1 der da zukünftig ist zu richten die lebenden und die todten, τοῦ μέλλοντος κρίνειν. das war überliefert aus mhd. zeit und länger: ich toufe ûch in waʒʒere .. der aber nach mir kunftig ist, der ist sterker wen ich. Matth. Beheims evang., Matth. 3, 11, ebenso in einer andern übers. des 14. jh. Haupt 9, 270, Luther der nach mir kompt, vulg. qui post me venturus est; vgl. bei Heinr. v. Krolewitz 2068 die noch nâch uns kumstich sint, die nachkommen. mhd. auch von ganz sinnlichem kommen, z. b. von feinden die im anzuge sind:
nu wânden si die vînde dar
kunftic wesen alzuhant.
Jeroschin 19376;
vgl. nrh. um 1500 von schiffen die dem hafen nahen, 'zukommen': ein kuirwechter .. der die zoekoemstige schijff verkundigt. Harf pilg. 78, 10.
b)
auch von dingen aller art, die 'herannahen', bevorstehen, kommen werden u. ä., hiesz es, sie 'sind künftig': sollichen mönschen, förcht ich, künftig sei ein hört (hartes) fegfeür. Keisersberg irrig schaf 4° H 1ᵃ, mit dat. wie mir kommt, naht, wird zu theil (sp. 1640 ff.), mhd. z. b. pîn diu uns künftic ist. Renner 23532; also ist es künftig, also wird es gon, sic futurum est. Maaler 255ᵇ; das der mensch nicht wissen sol was künftig ist. Luther pred. Sal. 7, 15; last sie .. uns verkündigen was künftig ist. Jes. 41, 22, wo wir überall uns hüten müssen, das künftig nach unserer gewöhnung als adv. zu fühlen. noch im anf. des 18. jh. bei Ludwig 'was künftig ist, weisz niemand, what's to come', also nicht adv. Auch folgender gebrauch ist uns verloren: aberglauben .. als wenn einem am morgen begegnet ein hund oder has, das es bedeütet unglück, künftig den selben tag. Keisersb. hellisch löw 4° b 4ᵃ. wir können es nur noch unmittelbar zum subst. setzen attributiv, ohne dasz für die beschränkung ein grund sichtbar wäre, sind auch auf den zeitbegriff beschränkt.
c)
natürlich stand es auch damals schon attributiv, wie schon mhd. und ahd.:
nicht lang darnach es sich begab,
das Unfalo ward merken ab
ein künftiges wetter fürwar.
Teuerdank 43, 29,
ein kommendes unwetter, dasz ein unwetter nahte, im kommen war;
vil hant zuͦ spil so groszen glust,
das sie keinr kurzwil achten sust (sonst, auszerdem),
und merkent nit kunftig verlust.
Brant narr. 77 überschr.,
verlust der ihnen davon kommt;
dann er (der arzt) gar oft ufhalt den dot,
für künftig krankheit gibt er rot.
ders. Moretus 424 (s. 146ᵃ Z.);
ir ottergezichte, wer hat denn euch geweiset (var. so gewis gemacht), das ir dem künftigen zorn entrinnen werdet? Matth. 3, 7, vulg. a ventura ira, gr. ἀπὸ τῆς μελλούσης ὀργῆς; du hast auf dem berge Sina gehöret die künftige strafe. Sir. 48, 7.
2)
Von der zeit und dem was in der zeit kommt, wie denn schon im vorigen der zeitbegriff überall mit enthalten ist.
a)
so schon ahd., mhd., z. b. ahd. diu chumftiga werlt, futurum seculum, chumftigiu dinc, futura; mhd.:
(gott) durch den wir gescheffede (geschöpfe) hân
beide kumftec und vergân.
pass. K. 426, 8,
alles noch jetzt sagbar. aber folgender gebrauch ist uns fremd geworden, obwol noch im 16. jh. frisch: gott, der du bist und warest und künftig bist. Luther off. Joh. 11, 17 (gr. ἐρχόμενος, vulg. venturus), höchstens zukünftig wäre jetzt noch möglich. zuweilen erscheint ich bin künftig geradezu gleich ich werde sein, selbst mit einem prädicate, z. b. wilich die frouwe kunftec ist, qualis futura sit, Elis. 1069. dazu stimmt zugleich mhd. kumen für werden, entstehen, z. b. kumen und sich vertrîben, werden und vergehen, im philos. sinne, pass. K. 426, 14.
b)
stark abweichend von unserm ist auch folgendes künftig im 15. 16. jh.: wie ich .. erweckt ward von dem übersüszen gedön .. mancherlei geflügels und andern zeichen die den künftigen tag bedewten. H. Folz, fastn. sp. 1302, den eben kommenden tag, die ankunft des tages. Ebenso folg.: auf den kunftigen sontag nam er sich eines groszen wehtagens an (stellte sich krank). Wickram rollw. 150, 9, den darauf kommenden, den nächsten, wie im folg.: in der künftigen fasten sind ihre f. gnaden .. auf einen landtag .. ausgezogen. Schweinichen 1, 51; darum ich künftige nacht nicht viel schlafen mochte (konnte). 1, 129. Noch 1741 war sagbar 'bald künftig', jetzt nicht mehr: das bald künftige übel, impendens malum. Frisch 1, 533ᶜ.
c)
nahe stellt sich dagegen dem heutigen gebrauche oder fällt damit zusammen folg.: faulfresser .. die grosz summ von den reichen auf künftig arbeit genomen hetten. Meisterlin Nürnb. chr. (städtechr. 3) 134, 10, unter anstiften eines aufruhrs; wo nu die .. künftige erfüllung der zusage in diesen worten (des eheversprechens) verstanden wird, wie solt denn nicht auch das künftig gemüt .. dadurch verstanden werden? Luther 3, 436ᵃ; 'ich werde dich nehmen' .. dadurch doch ein iglicher Deudscher kein künftige, sondern alle gegenwertige verheiszung verstehet. das.; die gemma Straszb. 1518 erklärt sponsale mit 'promissio futurarum nuptiarum', gelubd oder kunftige brutlauf .. sed nuptie sint brutlauf die itz gegenwurtig sin. AA iijᵃ, besser in der Gölner gemma von 1507 beloften van zokomenden bruloften (Dief. 548ᵇ); auf künftig zeit fürsorgen, in posterum prospicere. Maaler 255ᵇ; weder jetzt noch in künftigen zeiten. Schiller 834ᵃ;
den künftgen tag und stunden (d. i. tag- und stunden),
nicht heut dem tag allein
soll dieses lied verbunden
von uns gesungen sein.
Göthes bundeslied in der ersten fassung (t. Merk. 1776 febr. s. 123);
neben den glücklichen
sprosset der künftige kranz.
Klopstock 2, 58;
liesz er ihn (kaiser Karl seinen sohn Philipp) noch in seiner jugend aus Spanien kommen und zeigte ihn in Brüssel seinem künftigen volke. Schiller 786ᵇ; künftige gründe, d. i. künftig anzuführende. J. Paul ästh. 1, 96.
3)
Im begriff ist eine genauere scheidung nicht gleichgültig.
a)
einmal zwar kann natürlich künftig alles umfassen, das der zukunft angehört:
sie sagen, er les auch in den sternen
die künftigen dinge, die nahen und fernen.
Schiller Wall. lager 6. auftr. a. e.;
auch das letzte denkbare wird schon früher damit bezeichnet, z. b.: und Jakob berief seine söne und sprach, versamlet euch, das ich euch verkündige, was euch begegnen wird in künftigen zeiten. 1 Mos. 49, 1, var. in den letzten z., vulg. in diebus novissimis (LXX ἐσχάτοις). darin ist so zu sagen kommen im futurum enthalten, im folgenden aber, in gewissen fällen wenigstens, kommen im praes.
b)
im engern sinne heiszt nämlich künftig das was zunächst kommt: wo der Türk auf den künftigen früling sein zuͦgriff auf Poln, Sachsen oder Brandenburg thuͤn würd. reichsabsch. zu Eszlingen 1526 (reichsordn. Worms 1539 136ᵇ), der begriff ruht allerdings mit auf dem bestimmten art.; ich musz .. das künftig fest zu Jerusalem halten. Luther apost. gesch. 18, 21, τὴν ἑορτὴν τὴν ἐρχομένην; weil .. ich mich den künftigen tag wieder auf den erbsen zu gehen förchtete. Simpl. 2, 8, 30 Kz., das berührt sich zugleich mit dem falle unter 2, b; die künftige woche, la semaine qui vient, la semaine prochaine, künftiges jahr (gleich im k. jahre). Rädlein 572, auch das künftige leben, das zukünftige, ewige ebend. ist im grunde gleich; auf den künftigen tag aufschieben. Steinbach 1, 897; ich habe mich in meinen gedanken mehrmalen ins künftige jahrhundert versetzt. Möser phant. (1778) 3, 278, das künftige, nicht ein künftiges.
diesz heutge England ist das künftge nicht,
wies das vergangne nicht mehr ist.
Schiller 417ᵇ.
Übrigens scheint dafür doch jetzt kommend vorzudringen, kommende woche (acc. des zeitpunktes) u. ä., das kommende jahrhundert, vgl. sp. 1673, und zwar darum weil in kommend uns die vorstellung des herannahens noch frisch ist, in künftig nicht mehr. künftig ist uns, von kommen ganz gelöst, ein ruhender punkt in irgend einer ferne, nicht mehr eine auf uns sich bewegende linie; hat doch selbst in zukunft, eig. das zu uns heran kommen (vgl. nrh. zokomend futurus unter 2, c, auch zukomen Dief. 254ᶜ, in zukummen zeiten Waldis 1, 213 Kurz) das zu seine bewegende kraft schon längst verloren. vgl. auch 5, c.
c)
doch wird das 'nächst künftig' auch im 16. jh. schon ausdrücklich bezeichnet: und das sich die Zugeiner .. hiezwüschen und ostern nechstkunftig aus den landen teütscher nacion thun. reichsabsch. Augsb. 1500 D iijᵇ, ohne flexion nachgesetzt wie auf sant Martins tag nechst koment u. ä. (sp. 1673 fg.); die weil schierst künftigs frülings weiters ernstlichen überzugs von den Türken zu gewarten ist. reichsordn. 1539 136ᵃ; zwischen hie und des nechstkünftigen generalconcilii entscheids. 157ᵇ; dasz du auf den montag jetzt künftig frühe hie seiest. buch d. liebe 265ᵇ; und wil nun auf den jetzt künftigen montag hochzeit haben. 265ᶜ; das nächstkünftige. Göthe 30, 72. dagegen in lang künftiger zeit. Keisersb. hellisch löw d 5ᵃ, als gegensatz zu in kurzer zeit.
4)
Es heiszt vielfach auch kurz das künftige.
a)
von dingen in der zukunft: denn die zeit ires unglücks ist nahe, und ir künftiges eilet erzu. 5 Mos. 32, 35, vulg. tempora; auf künftigs fürsähen und sorgen, consulere in longitudinem. Maaler 255ᵇ; portendere, kunftigs deuten. Schönsl. h 4ᶜ; seine sachen aufs künftige einrichten, res suas in longum ordinare. Steinbach 1, 897;
im dunklen drängt das künftge sich heran,
das künftig nächste selbst erscheinet nicht
dem offnen blick der sinne, der verstands.
Göthe 9, 377,
für das künftige nächste.
b)
von der zukunft selber, zeitlich, ins künftige, wie lat. in posterum, diesem vielleicht nachgebildet (vgl. unter d): dasz ihre majestat in das künftige in keine wege gestatten wolten, in den herzen der menschen einige lüge zu pflanzen. Schuppius 570;
ins künftge wollen wir nichts durch gesandte melden.
Hoffmannswaldau;
die beweggründe .. aus denen er ins künftige handeln würde. Schiller 806ᵃ, auch als éin wort inskünftige 870ᵇ;
dasz ich dir ins künftge lebe!
Tieck 2, 144.
Auch mit abstoszung des -e ins künftig: befehlen auch .. sich in das künftig dergleichen zu enthalten. Schuppius 570, kurz zuvor in das künftige; jetzt und ins künftig. Abele gerichtsh. 2, 85;
die gröste weisheit ist, dasselbe bald zu lassen,
was uns unmüglich scheint ins künftig zu umfassen.
Hoffmannswaldau getr. schäfer 13;
ins künftig hinaus sorgen, prospicere in longum. Aler 1254ᵃ.
c)
daher wird auch in künftig nur eine weitere kürzung von ins künftig sein (wie in zukunft), obwol wir da künftig als adv. zu fühlen geneigt sind:
ihr götter, die auch mir in künftig werden nützen.
Fleming 70;
was wird uns in künftig nehren?
307 u. ö.;
vileicht wird er in künftig freundlicher reden. Butschky kanz. 410, auch 68 u. ö.;
es werde selbter auch in künftig nicht gedacht.
Hoffmannswaldau geschichtreden 27.
wieder auch als éin wort:
bisz ich, der sterbligkeit inkünftig abgethan,
den meister und das werk zugleich beschauen kan.
Opitz 3, 214.
d)
mit demselben accus. in künftige zeit, und diesz schon im 15. jh., während ins künftige erst dem 17. anzugehören scheint: damit sölich irrung in kunftig zyt fürkomen werd. Mones anz. 4, 158, Sigmaringer stadtrecht von 1460; dasz in künftig zeit kein gewalt über die gemein gepraucht möcht werden. Meisterlin Nürnb. chr. 134, 18. Wir erwarten da wol, wie beim vorigen, den dativ, der denn auch vorkommt: ist es aber sach, herr, das dir ütz (etwas) in künftigem anderst von mir gefallen würd. Keisersb. eschengrüdel 4° b ijᵃ; soll .. dieses auch (die abweichung vom herkommen) .. in künftigem zu keinem exempel oder volge .. eingefürt werden. reichsabsch. in Augsb. 1566 40ᵇ, wie es auch heiszt in künftigen zeiten tempore futuro Steinb. 1, 897, in nächst künftiger zeit 898 (auch mit gen. 'künftiger zeit, ins künftige' Ludwig 1087); aber es heiszt ebenso mit acc. in zukunft, in alle zukunft, es soll die bewegung ausgedrückt werden, um alles einzuschlieszen, während der dat. nur auf einen punkt in der zukunft deutet. ähnliche acc. bei in von der zeit übrigens schon mhd., ahd., goth., altn. u. a., s. J. Grimm gramm. 3, 153 ff., auch mit dem punktbegriffe; daneben ahd. auch in chunfte in futuro. Graff 4, 675.
e)
einzeln übrigens auch aufs künftige, auf künftig, deutlich mit dem bewegungsbegriffe: aufs künftige, in posterum. Steinbach 1, 897;
hingegen in der furcht des herren dich zu üben
bleibt als ein nebenwerk auf künftig ausgesetzt.
Canitz 25,
wo allerdings auf begrifflich weniger zu künftig als zu ausgesetzt gehört, wie man noch sagt etwas auf künftig verschieben und künftig da als adv. fühlt. Ebenso für künftig oder fürs künftige (auch für künftighin), sowol gleich ins künftige als wie auf künftig bei Canitz, beides verflieszt eben; versicherte sie seiner gnade fürs künftige. Schiller 796ᵃ; sie auch fürs künftige dazu (zum eifer) aufforderte. 831ᵃ.
5)
Als adverb gebraucht.
a)
mhd. zwar nicht (s. künftiglich), aber nhd. schon im 16. jh.:
wann du auf solher reis allein
mein getrewer gefert muͦst sein,
damit du khünftig mügst darvon
ein warhaftige khundtschaft thon.
Teuerd. 11, 21;
ich werde dich künftig nemen (zur ehe). Luther 3, 436ᵃ; er wuste zuvor wol, was sie künftig thun würden. weish. Sal. 19, 2. aufs 'künftige leben' bezogen:
davon will ich nichts weiter hören,
ob man auch künftig haszt und liebt.
Göthe 12, 85.
künftig einmal Ludwig 1087, früher wol auch ein künftig mal.
b)
eigen ist künftigen adv.: du kanst aus dieser occasion hofnung schöpfen, bei zunehmenden jahren und künftigen im alter mehrers zu leisten. Simpl. 1, 132 Kz. (1685 1, 125, 2. buch 6. cap.). die mhd. bildung der adv. auf -lichen (s. z. b. unten künftiglich) findet sich im 17. jh. auch auf die adj. mit -isch erstreckt, daraus mag sich auch künftigen erklären. möglich wäre freilich auch eine kürzung aus künftighin.
c)
künftig wird nämlich durch hin verstärkt zu künftighin oder genauer der verblichene bewegungsbegriff darin (s. unter 3, b) wieder aufgefrischt, wie in fürderhin, forthin, fernerhin, immerhin u. a. (beispiele s. unten); und auch umgekehrt hinkünftig, im canzleistil des 18. jh., z. b. im sächsischen, wie hinfort neben forthin, hernach neben nachher u. a.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1873), Bd. V (1873), Sp. 2648, Z. 70.

künftiglich

künftiglich,
erweitertes künftig.
1)
als adj. mhd. künfteclîch, nhd. ohne beleg.
2)
als adv., mhd. künfteclîche, nhd. im 16. jh.: und den leip künftiglich auch wird lebendig machen. Carlstad vom stand der christgläub. seelen a 4ᵇ; wie sie künftiglich diese ihre frewde volfüren .. möchten. Amadis 363; in truck .. vorhanden wären oder künftiglich ausgiengen. Schuppius 674, aus dem reichsabschied Augsb. 1548.
3)
das adv. mit -lichen (vgl. künftig 5, b): denselben gemeinen erbweg soll der stat paumeister kunftiglichen in acht haben. Tucher Nürnb. baum. 92, 2.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1873), Bd. V (1873), Sp. 2652, Z. 61.

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„künftiglich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BCnftiglich>, abgerufen am 09.05.2021.

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