Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

kungel, küngel, küngelen, n.

kungel, küngel, küngelen n.
1)
kaninchen, s. königlein sp. 1706; das zweite z. b. bei Keisersberg: hirsche, küngelen. narrensch. 72, jetzt elsäss. im Sundgau kinngele, im Unterelsasz kinnjele (-le für -len).
2)
auch vom zaunkönig im 15. 16. jh. die gleichen formen, s. sp. 1705. zuweilen unsicher, wie folg. kingel: das ist verdrieszlich (ermüdet) zu hören von küwen, kameelthieren, beren, rossen, schlangen, kinglen, alstern. Wirsung Cal. d 4. vgl. pigardus, parva avis, kingel Mones anz. 7, 163 und dazu Dief. 434ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1873), Bd. V (1873), Sp. 2653, Z. 1.

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Zitationshilfe
„küngelen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BCngelen>, abgerufen am 12.08.2020.

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