Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

künstemacher, m.

künstemacher, m.
subst. zu künste machen (sp. 2676), d. i. kunststückchen: die turnschüler müssen den turnlehrer als mann von gleichmäsziger bildung und volksthümlichkeit achten können ... sonst wird er .. ihnen nur wie ein faselhans und künstemacher vorkommen. Jahn u. Eiselen, die deutsche turnkunst Berl. 1816 s. 217; vgl. das folg. es ist, obwol noch nirgends verzeichnet, gewiss weit älter, in mundarten noch verbreitet, z. b. luxemb., und zwar mit der ursprünglichen bed.: konschtenmächer (mit schwachem plur., s.kunst I, e), tausendkünstler, taschenspieler u. ähnl. Gangler 249, eigentlich zauberer, s.künsteln am ende. s. auchkunstmacher.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1873), Bd. V (1873), Sp. 2690, Z. 64.

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Zitationshilfe
„künstemacher“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BCnstemacher>, abgerufen am 15.08.2020.

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