Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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kussel, f.

kussel, f.
ein einzeln stehender verkümmerter junger baum (auch kollerbusch, kuhmaul, kniebusch) Hartig forstl. conv.-lex.; am 26. juli d. j. 1835 nahm ich von einer alten kiefernkussel eine grosze starke larve. Ratzeburg forstinsecten 3, 80, also das junge nicht im begriffe notwendig. es ist nd.: kussel (ss sehr sanft), zusammenstehendes strauchwerk, dannkussel, auch ein einzeln stehender niedriger breiter tannenbusch. Danneil 121ᵇ. auf dem Flämig, um Jüterbogk (im 13. 14. jh. von Flämingen besetzt) kuscheln pl. (sch ganz weich), junges kieferngehölz.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1873), Bd. V (1873), Sp. 2868, Z. 77.

küsseln

küsseln,
verkleinertes küssen, oft küssen u. ä.: einander täglich küsselen. Weckherlin 771.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1873), Bd. V (1873), Sp. 2869, Z. 6.

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Zitationshilfe
„küsseln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BCsseln>, abgerufen am 09.05.2021.

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