Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

küsspfennig, m.

küsspfennig, m.
wie küssenpfennig (s. d. 3): wann mein alter thäte geld fressen, hätte er genug, und ist doch ein küszpfennig, als wolte er allbereit erhungern. Vermelius Wurmsaam, Wurmland, o. o. u. j. 97. Anders älter dän. kyssepenge, küsspfennig, der für das küssen von heiligenbildern zu entrichten war, s. Molbech dansk gl. 1, 464.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1873), Bd. V (1873), Sp. 2877, Z. 31.

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Zitationshilfe
„küsspfennig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/k%C3%BCsspfennig>, abgerufen am 09.08.2020.

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