Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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kad

kad,
schmutz, rusz, s. koth und kadel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 16, Z. 56.

kad, m.?, n.?

kad, m.? n.?
ein gefäsz, s. cad: 200 kad würfelsweis geschnitten und in butter geröstelet ... brot. Garg. 56ᵃ (kellervorrat). Luther braucht cad in der bibel, gefäsz für mehl, wasser, 1 kön. 17, 12. 16. 18, 34, wie im hebr. texte דכַ (vulg. hydria), es muszte doch schon gültig sein. auch lat. cadus, gr. κάδος, altslav. kadi, böhm. kád (bottich, kufe, tonne), litt. kódis (wasserkrug); franz. cade, gefäszmasz, jetzt 'kiliolitre', engl. cade fasz von bestimmter grösze als handelsmasz, z. b. zu verpackung von häringen, dim. caddy thee- oder zuckerkästchen, also durchaus dem leben verwachsen, nicht gelehrt (vgl. Halliwell). selbst ags. ein cäd, kahn (Ettm. 378, Cädmonn pirata), das an altn. kati schiff erinnert (s. kessel), wofür auch ags. cat angegeben wird; schiff und gefäsz haben allenthalben oft denselben namen, vgl. kahn, kar 4.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 16, Z. 57.

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Zitationshilfe
„kad“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kad>, abgerufen am 17.10.2021.

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