Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kalbsgekröse, kalbskröse, n.

kalbsgekröse, kalbskröse, n.
1)
exta vituli Stieler 1030, lactes vitulinae Frisch 1, 496ᶜ, kalbskroes Nürnb. poliz. 229: der krausköhl hat einen starken stengel mit gefüllten oder zinnlechten blattern, wie ein kalbskrösz. Tabernaem. 783. besonders die fettigen, milchigen theile der eingeweide, zu einer speise benutzt, in Leipz. inster n. (s. sp. 61 med.).
2)
von künstlich gekräuselten halskragen: das schlangenwindig hals- oder kalbskrösz von urochsen, daran ein junger wolf neun tag zufressen het. Garg. 113ᵇ (203 Sch.), vgl. krös. so dän. kalvekröds hemdkrause, busenstreif, schwed. kalfkraͦs, holst. kalverklünkens (im spott) Schütze 2, 215, engl. calftrundle.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 59, Z. 68.

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Zitationshilfe
„kalbskröse“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kalbskr%C3%B6se>, abgerufen am 18.10.2021.

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