Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kalbsmaul, n.

kalbsmaul, n.
1)
os vituli, als speise, vgl. kalbsschnauze. sprichw. einem das kalbsmaul vor die thür werfen, vgl. kalbsohr:
werf im das kalbsmaul bald für die thür,
dasz er darbei prüf und spür,
dasz er kein eppelein an ir (der frau) hab,
sonder auszthan und schabab.
H. Sachs 5, 228ᵈ.
2)
ein kraut, wie kalbsnase; nl. kalfsmuyl Kil.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 60, Z. 45.

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Zitationshilfe
„kalbsmaul“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kalbsmaul>, abgerufen am 27.10.2021.

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