Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kaltbrand, m.

kaltbrand, m.
'brand, faul fleisch, todt fleisch, gangraena, sideratio'. Henisch 474, 49, meist der kalte brand Schönsleder H 2ᶜ, Rädlein (hie und da kaltebrand), eine der zusammenziehungen die sich später wieder gelöst haben, vgl. kaltfieber, kaltschweisz, kaltpiss, herbeigeführt haupts. durch das oberd. abstoszen des endenden e; ob man aber auch káltbrand, káltfieber betonte? vgl. u. kaltseich. aber auch dän. koldbrand, schw. kallbrand, nl. koudebrand.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 86, Z. 14.

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Zitationshilfe
„kaltbrand“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kaltbrand>, abgerufen am 27.10.2021.

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