Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kaltgründig

kaltgründig,
von land und boden, mit kaltem grund, bes. lehmboden: vieles (land) ist kleiigt, kaltgründigt und dem verflieszen unterworfen. Rüling Nordheim 307; in ihren kaltgründigen stuben. Gutzkow zaub. v. Rom 3, 151. bildlich kaltherzig, kalt verständig, in Norddeutschland:
deine kaltgründige schwester.
Kosegarten;
nu (als braut) weer er en sleif un mützenband wichtig, de fröher keen ding as mit koldgrünni verstand anseeg. Groth vertelln 2, 102. ähnlich warmgründig Claudius 1, 101.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 90, Z. 64.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
kammervogtei
Zitationshilfe
„kaltgründig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kaltgr%C3%BCndig>, abgerufen am 19.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)