Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kamerädin, f.

kamerädin, f.
genossin: ein junges dienstmädchen, das ihr gefäsz auf die unterste treppe (des brunnens) gesetzt hatte und sich umsah, ob keine kamerädin kommen wollte. Göthe 16, 11; so bleibt ihr (der anthologie) doch mindestens das verdienst, hand in hand mit ihren kamerädinnen im weitentlegenen Teutschland dem ausröchelnden geschmack den gnikfang geben zu helfen. Schiller anthol. 1782 vorr.; säulen .. die ihren camerädinnen hier symmetrisch entsprechen. 699ᵇ; doch lachten mich meine kameräden (so, volksm.) all aus, dasz ich so jung heiratete. H. L. Wagner die kindermörd. 14. cameradinnen Immermann Münchh. 3, 52 (96).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 98, Z. 4.

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Zitationshilfe
„kamerädin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kamer%C3%A4din>, abgerufen am 18.10.2021.

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