Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kammeramt, n.

kammeramt, n.
mhd. kamerambet.
1)
dienst in der fürstl. kammer (3), leibdienst:
solst auch unser kammerampt han,
zu warten auf unsern eigenen leib.
J. Ayrer Valentin u. Ursus 3, 298ᵃ.
2)
amt an einer fürstlichen finanzkammer, oder von ihr abhängig. Adelung: doin kund und bekennen, dat wir .. belehnet haben Gotschalk Schilder unsern lieben getreuwen mit unserm kamerampt und mit dem zoll zu Paderborn. urk. v. 1458, P. Wigand denkwürd. aus dem archiv des reichskammerg. 83, fürstl. zollamt.
3)
in Österreich städtische finanzbehörde, wie kämmerei, kämmereiamt. Adelung.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 115, Z. 48.

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Zitationshilfe
„kammeramt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kammeramt>, abgerufen am 25.10.2021.

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