Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kammerpostille, f.

kammerpostille, f.
von einer pfaffenköchin: welchs er bewis mit klarem text den er in seiner kuchenbibel gelesen oder von seiner kammerpostill und beichtochter wird gelehrt (gelernt) haben, nemlich 'mit den eiern in die pfann, so werden kein böse hänlin noch hünlin darausz'. Fischart bienenk. 1588 213ᵇ. s. kammerhase, vgl. kammerlection.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 128, Z. 33.

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kammervogtei
Zitationshilfe
„kammerpostille“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kammerpostille>, abgerufen am 23.10.2021.

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