Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kammertaube, f.

kammertaube, f.
ähnlich wie kammerhase, kammerkätzchen: er sol auch an keinen hut greifen, es flöge ihm dann eine junge kammertaube entgegen, mit welcher er als ein columbus oder tauber sich gedächte einmahl zu schnäbeln und sie zu treten, so sol er mit dem schnabel freundlich girren und mit den füszen zurückscharren (diesz zu ausscharren 1, 946), seine taubenliebe hiemit anzeigen. hasenjagt s. 61.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 130, Z. 1.

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kammervogtei
Zitationshilfe
„kammertaube“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kammertaube>, abgerufen am 24.10.2021.

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