Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kammerwasser, n.

kammerwasser, n.
urina, vgl. kammerlauge:
hat doch der keiser Vespasian
aufs kammerwasser ohn schew glegt
ein schatzung, die ihm hat wol gschmeckt.
Birk doppelspiler 18;
wer morgen frühe sein kammerwasser ausschütten will. Philander 2, 659; bestimmungen über den tachtrauf und das kuchen- und kammerwasser (abzuführen) bei neubauten, in der würtemb. bauordn. 1654 s. 23.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 131, Z. 73.

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Zitationshilfe
„kammerwasser“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kammerwasser>, abgerufen am 23.10.2021.

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