Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kammstrich, m.

kammstrich, m.
strich mit dem kamm: freund Hain der die groszen kinder zuerst, die unmündigen zuletzt, nach einigen kamstrichen und abwaschungen hinausführt ins freie. J. Paul jubelsen. (1797) 76; die jetzigen moden (der frauenhaartracht) sind so lüderlich, so pudelmäszig, da ist nichts geklebtes, nichts geschniegeltes, weder pommade noch kammstrich! Kotzebue kleinstädter 1, 11.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 134, Z. 46.

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Zitationshilfe
„kammstrich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kammstrich>, abgerufen am 20.10.2021.

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