Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kampfschild, m.

kampfschild, m.
mhd. kampfschilt Lanz. 1920. zum gerichtlichen zweikampfe wurden eigene schilde gebraucht, die nicht zugleich als waffe dienen konnten, vgl. Ssp. 1, 63, 4; nach der Nürnberger kampfgerichtsordnung ein schild ohn eisen, sondern allein von holz, adern und leim gemacht, mit einem weiszen leinen tuch überzogen und darein ein rots leinens creuz geneet. Schottel 1235, s. 1240.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 155, Z. 62.

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Zitationshilfe
„kampfschild“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kampfschild>, abgerufen am 23.10.2021.

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