Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kanin, n.

kanin, n.
kaninchen: canyn, canyne vocc. des 15. jh. bei Dief. 162ᶜ, cunicula caninenloch das.;
wenn auch das kannin oder hase
diebisch meins herren kraut ablase
Rollenhagen froschm. F 5 (J 7ᵃ);
die samenreiche zucht der flüchtigen caninen
hat ihren aufenthalt in wilder felsen kluft.
Opitz 3, 174;
ja, untern liljen stets und purpurfarben rosen
sah sicher laufen man die hasen und canin.
Werder Ariost 6, 22, 3.
in Aachen knin als m. (wie kneel unter kanel), vgl. kneinlein. die kürschner nennen noch das fell kanin. s. folg.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 161, Z. 53.

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Zitationshilfe
„kanin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kanin>, abgerufen am 26.10.2021.

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