Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kanon, m.

kanon, m.
eine schriftart, bei den buchdruckern; kanon teutsch, canonicus Germanicus, kanon canonicus major Stieler 345: er (Gargantua) kondt die gelegte, die gebrochene, die current schrift, die versal und canon. Garg. 176ᵃ (322), es ist vom schreiben die rede. Merkwürdig für after? in N. Manuels dialog von der kranken messe: die mess ist schwach, sie ist neiszwar (irgendwo) under den weiszgerbern gewesen, die hond ir die rippe zerstoszen und ist ir ein grosz geschwäre am canon gewachsen. Strobels neue beiträge zur lit. des 16. jh. (1792) 1, 2, 44. 45. kloster 10, 366.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 169, Z. 2.

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Zitationshilfe
„kanon“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kanon>, abgerufen am 19.10.2021.

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