Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kanonengebrüll, n.

kanonengebrüll, n.
die kanonen 'brüllen' wie der donner, vgl. unter kanonenschusz:
so will ich liegen und horchen still
wie eine schildwach im grabe,
bis einst ich höre kanonengebrüll
und wiehernder rosse getrabe.
Heine buch d. l. 57;
es muszte (das siegsgeläute in Leipzig 16. oct. 1813) auf das machtgebot des Frankenkaisers geschehen, wenn auch der klang vor dem kanonengebrül wenig oder gar nicht hörbar war. Beitzke freiheitskriege 2, 566.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1864), Bd. V (1873), Sp. 170, Z. 44.

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Zitationshilfe
„kanonengebrüll“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kanonengebr%C3%BCll>, abgerufen am 25.10.2021.

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