kläpfelein, kläpflein n
Fundstelle: Lfg. 4 (1866), Bd. V (1873), Sp. 955, Z. 40
1)
dem. zu klapfe, klapper, ähnlich schon mhd. klapfelîn (s. unter klapf 3): klapfel der aussätzigen. voc. inc. teut. (s. unter klaffel 1). bair. klapfl n., auch klepfl (d. i. klöpflein), wie sie beim klopfjagen gebraucht werden, und während der charwoche in den katholischen kirchen (s. sp. 887 unten). Schm. 2, 361. s. auch klepfel.
2)
schweiz. chläpfli klaps, kleiner schlag Tobler 105ᵇ.
Zitationshilfe
„kläpfelein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kl%C3%A4pfelein>, abgerufen am 11.12.2019.

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