Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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klapper, m., f.

klapper, m. f.
ein kraut, der hahnenkamm, s.klaffer sp. 899, auch klapperkraut.
1)
klapper m. ist z. b. sächs. (neben klaffer), auch wiesenklapper: hederich, klappern, disteln (als unkraut im felde). öcon. lex. Lpz. 1731 sp. 2513. s. auch kläpper.
2)
aber auch klapper f. ( Campe), z. b. in der Wetterau, wol durch einflusz von klapper crepitaculum.
3)
im Göttingischen aber heiszt klapper f. die herbstzeitlose, klappern ziehen, das ausreiszen der pflanze im frühlinge, dasz sie nicht unters heu komme.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1867), Bd. V (1873), Sp. 965, Z. 43.

klapper, m.

klapper, m.
1)
ein klappender. Stieler 967.
2)
dasselbe ist wol, nicht fem., klapper an der thür, hammer oder ring zum anklopfen, cornix, cantharus Kirsch, battoir Rädlein, sonst der klopfer, engl. clapper; s.klappen 2, a.
3)
schwätzer, wie nl., nrh., s.klappen 6. in Oberensisheim im Elsasz hiesz ein straf- und irrenhaus der klapper, man sperrte da verläumderinnen ein (anz. des germ. mus. 1857 sp. 87). vgl. das dritte kläpper.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1867), Bd. V (1873), Sp. 965, Z. 53.

klapper, f.

klapper, f.,
klaue, s.klaper.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1867), Bd. V (1873), Sp. 965, Z. 61.

klapper, f.

klapper, f.
crepitaculum, werkzeug zum klappern. es ist die md. nd. form, die aber im nhd. die herrschaft erwarb, wie klappern; eine entlehnung aus dem md. nd. ist freilich nicht zweifelfrei, s. unterklappern I, c. die streng hd. form ist klaffer oder klapfer, die aber ganz selten sind, häufiger die nebenform klaffel, kläffel (gleichsam die mutterform zu beiden zeigt klaffe f., wie zu klapper nd. klappe klapper); s. auch die nebenform kläpper, die vorzugsweis hd. ist, merkwürdig auch als masc. auch nl. klapper Kil., engl. clapper, entlehnt dän. klapper.
1)
eigentlich. nd. klapper crepitaculum Chytraeus c. 51 (bei Golius klepper). clatria, i. e. instrumentum ligneum loco campanarum, ein clapper voc. ex quo Dief. 125ᶜ (wol rhein.), statt der glocken in der charwoche, s.kläpfelein. in md. vocc. des 15. jh. fusum, beteclappir, petteclappir Dief. 254ᵇ, beim bitten, betteln, wie sie die aussätzigen, auch die almosensammler, trugen (s. kläpperlein, kläpfelein, klöper, kläpperholz, klaffe 1, klappermann, feldsiechklapper). von hd. wbb. zuerst bei Stieler 967, kindesklapper; klapper damit die aussätzigen rasseln, klapper in der mühle Rädlein 540ᵃ, klapper der siechen, der nachtwächter Frisch 1, 519ᵃ. jagdklapper, z. b. bei der schnepfenjagd: die jungen mit ihren klappern. Döbel 1754 2, 182ᵇ. die klapper der klapperschlange. J. Paul Titan 3, 75. im rotwelsch heiszt die mühle klapper, im damastwebestuhl gewisse klappernde werkstücke (vgl.klaffer sp. 899 unten).
2)
klapper, schwatzhaftes maul:
derwegen thu, mein christ, gemach,
sag nicht bald (gleich) was du hörest nach,
damit du gute freund behaltst
und nicht durch deine klapper falst.
Ringwald laut. warh. (1621) 121.
es heiszt ihr maul geht wie eine klapper (mühlklapper); der vergleich ist alt, s. sp. 893 unten, 887 unten, vgl.klappermaul. ebenso ist engl. clapper klapper, klöpfel zugleich maul, zunge, clack und clicket, altengl. clater mühlenklapper, klapper und weiberzunge (s. Halliwell), dän. knäbber klapper und maul.
3)
aber auch die schwätzerin selbst heiszt kurz eine klapper, wie ein klappermaul, auch klappermühle; so henneb. Fromm. 2, 464, auch tirol. Schöpf 321, und schon im 15. jh. garrula, klapper Dief. 257ᶜ. ebenso gr. κρόταλον klapper und schwätzer.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1867), Bd. V (1873), Sp. 965, Z. 62.

kläpper, m.

kläpper, m.
pferd, gassentreter, s.klepper.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1867), Bd. V (1873), Sp. 966, Z. 23.

kläpper, m.

kläpper, m.
wie klapper m., der hahnenkamm. Nemnich 4, 1151. so schwäb. klepper m. auf dem Hertfeld (in der Baar kleffer).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1867), Bd. V (1873), Sp. 966, Z. 24.

kläpper, m.

kläpper, m.
subst. zu kläppen, oder klappen.
1)
schwätzer, z. b. bei Meisterlin Nürnb. chron. 3, 133, 10 in mehrern hss. kleppern dat. pl. für klepperern (in einer kleffern), es ist wol nur kürzung davon (s. kämmerin). echt aber mag sein md. im 14. jh. cleppere Haupt 4, 308 (877). vgl.klapper schwätzer.
2)
klopfer, bei den juden, kläpper, beamter der zur synagoge ruft durch klopfen. Rüdiger zuwachs 2, 91, schulklepper.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1867), Bd. V (1873), Sp. 966, Z. 27.

kläpper, klepper, f.

kläpper, klepper, f.
nebenform zu klapper, wie kläppe zu klappe, kleffe zu klaffe, klöpfen zu klopfen, klächel zu klachel u. s. w. (den ganzen stamm durchzieht diese doppelform weithin durch die verwandten sprachen).
1)
eig., crepitaculum, kläpper Schönsleder, klepper Golius c. 50, Serranus dict. f 1ᵃ, mrh. klepper fusus Dief. 254ᵇ (s. unter klapper 1); streng hd. klepfer s. sp. 901. noch henneb. klepper kinderklapper, auch klappermühle oder hasenklapper in gärten Reinwald 2, 71. auch nd. kleper Schambach 102ᵇ.
2)
wie klapper 3, mrh. klepper schwätzerin Kehrein 228.
3)
merkw. findet sich das wort auch als m., von der siechenklapper, in einem satir. spruch, 'der geldsiech', gedr. Augsb. 1622:
was deut der klepper den du hast
in der linken hand also fast?
Scheibles flieg. bll. 68;
mein guldens schwert nahmen sie mir eben,
den klepper mir dafür han geben
wie einem siechen auf der bahn.
70,
vgl. das beigegebne bild. danach wird sich auch klapper m. in dieser bed. finden, vgl.klapf m. 3 mit der vermuteten bed. klapper.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1867), Bd. V (1873), Sp. 966, Z. 34.

klappern

klappern,
crepitare, blaterare.
I.
Form und verwandtschaft.
a)
klappern ist iterativbildung zu klappen, md. und nd. wie dieses, aber seit lange und jetzt wol allgemein auch hd.; die streng hd. form ist klaffern, das aber selten ist, nur in der zweiten bed., wie klapfern, kläpfern noch seltner nur in der ersten.
b)
in beiden bed. entspricht oberd. kläffeln, mit umlaut, wie es neben klappern auch kläppern gibt, und mit l für r, wie auch mnd. clapplen pulsare Dief. 472ᶜ, vgl.cleppelesch loquax 336ᵇ, klappeln noch in einem nd. kinderspruche Simrock kinderbuch nr. 331; dem md. fehlt diese form mit l. ablautend klippern.
c)
schon in mhd. zeit erscheint das wort md., hessisch: die juden .. rîfen wider in und klaperten mit iren zenen. myst. 35, 15, knirschten. aber auch im Elsasz schon im 14. jh.: si fielent alle kriuzewîs ûf die erde, daʒ eʒ klaperte. Closener 84; und in Franken.
swenn einer (im turnier) velt, daʒ leber und lunge
klappernt von sînes rosses sprunge.
Renner 14522.
diesz frühe auftreten im hd. musz aber eine entlehnung fraglich machen, zumal bei einem worte wo ein grund zur entlehnung nicht sichtbar ist; und wenn es jetzt auch schweiz. heiszt der storch chlapperet Rochholz al. kinderlied 85, so ist dabei entlehnung schwer denkbar; vgl. klapperl m., klipperl klapperl als schimpfwort in Tirol i. j. 1408 Fromm. 5, 371, wo freilich die siechenklapper zu grunde liegt, bei der sich entlehnung denken liesze. Doch dürfte hier der merkwürdige fall vorliegen, wo die lautverschiebung ausblieb (Weinhold alem. gr. s. 117. 118), wenn es nicht eine nebenform mit andrer auslautstufe ist; für letzteres könnte ein schott. wort sprechen, glabber schwatzen (s. II, 2, b), doch vgl. e. dieselbe erscheinung zeigt das gut hd. kläppern, das sicher dazu gehörende oberd. kläpper gleich klaffer hahnenkamm und das stammverwandte oberd. klampern, auch klüppel u. a.
d)
auch das einfache p in mhd. klapern vorhin, chlaperen Weigand 1, 589, rhein. 15. jh. zenklapern Dief. 246ᶜ könnte bedeutung haben, vgl. henneb. klôpern vor kälte zittern (s. II, 1, e) Reinw. 1, 81, klöpern gleich kläppern (1, c) das. 80, klapen sp. 976.
e)
eine abweichung der anlautstufe zeigt z. b. glapperdesche unter klappertasche, wie schott. glabber vorhin, vgl. schwed. gläfs unter klappe 6; doch s. dazuklaffen a. e. sp. 898.
f)
nur in der ersten bed. nl. klapperen, entlehnt dän. klappre (echt dän. knäbbre, vgl. unter knappen).
II.
Bedeutung und gebrauch.
1)
Eigentlich.
a)
klappern ist ein fortgesetztes klappen, besonders in rascher folge hintereinander, s. z. b. von der mühle sp. 960 b a. e.; der absatz klappt auf dem boden bei einmaligem auftreten, im gehen aber klappert er: stiefel, welche auf den steinen mit denen benagelten hölzernen absätzen klapperten. avanturier 1, 193; klapperten die tritte. Göthe 2, 104; (Philine) die .. singend die treppe hinunter klapperte (in pantoffeln). 18, 153, klappernd gieng. man klappt mit dem fusze auf den boden, fortgesetzt aber wird klappern daraus: mit den voeszen klapperen ind mit den henden. Harff pilgerf. 138, 19, vergl. mit den henden klappen sp. 960; hör, Franz, und klappre nicht dazu in ungeduld mit den füszen. Arnim schaub. 1, 41. das klipp klapp der drescher (sp. 957) ist ein klappern:
die dröscher klappern sonder rast.
Voss id. 5, 189.
eimer, teller klappen bei einmaligem anstoszen, unter umständen aber klappern sie:
körbe knarren, eimer klappern (bei der weinlese).
Göthe 41, 249;
die teller klappern Stieler 968, bes. beim decken mittags; du hast in deinen ohren, glaube ich, die teller klappern hören. Arnim schaub. 1, 11; gegen mittag, da bereits mit den tellern geklappert wurde. Felsenb. 3, 230, denn der deckende klappert mit den tellern.
b)
mit einer klapper: clatrare, clapperen. voc. rerum (md.). Dief. 125ᶜ (s. clatria unter klapper), altköln. Fromm. 2, 441ᵇ; nicht leuten, aber klappern (in der charwoche). Luther 5, 93ᵃ unter kath. gebräuchen, s. sp. 887 unten. der storch klappert mit dem schnabel, wie mit einer klapper (daher klapperstorch): glacorare ciconiarum, clappern Dief. 264ᵃ, crocolare 159ᵃ, nl. klepperen, mhd. auch snateren Wh. 375, 10, ital. chioccare (s. klocken).
c)
mühlen, webstühle klappern, maschinen aller art, in werkstätten überhaupt gibt es vielerlei klappern: wenn meine mühle nicht klappert, kann ich nicht sonderlich hören. Arnim schaub. 2, 94; es klappert im ganzen orte von webstühlen;
die werke klappern nacht und tag,
im tacte pocht der hämmer schlag.
Schiller 68ᵃ.
Daher das sprichwort klappern gehört zum handwerk, auch in dem sinne: etwas groszthun gehört zum geschäfte, man musz ein wenig wesens von sich machen; vgl.klippern. danach wol folg.: natur! natur! die herren klappern immer mit ihrer natur. Wieland Abderiten (1781) 1, 300, machen viel lärm damit, wie ein handwerker mit seinem werkzeuge.
d)
von den zähnen, die von furcht oder frost klappern: frigutit, ohm (ihm, md.) klappern di zehn. Trochus Q 3ᵇ; eine nachtmusik, davon einem die zähne klappern und die nägel blau werden. Schiller 135ᵃ; mein innerstes mark gefror in mir und meine zähne klapperten laut. 138ᵃ. persönlich mit den zähnen klappern Rädlein 540ᵃ (nl. klappertanden): Miller .. wechselsweise vor wuth mit den zähnen knirschend und vor angst damit klappernd. Schiller 193ᵇ. aber auch vor zorn, wut, wie knirschen, s. unter I, c; auch stridere, frendere zenclappern, zanclappern, stridor zene klappern Dief. 556ᵃ, nd tene clappern 555ᶜ mag meist so gemeint sein. kühn für zähneklappernd sagen: wer lacht dahier? klapperte Trossel. Klinger 3, 157, er klappert vor schreck, es gehört zugleich zum folgenden.
e)
vor frost klappern, auch vor angst, wie schlottern, mit den gliedern schlagen:
und bin zwar erst haim kummen nechten
beschlagen hinten und voren
mit eiszapfen, schier gar erfroren,
klapprent als hett ich an ein panzer.
H. Sachs 1, 510ᵃ;
er friert dasz er klappert. Stieler 968; warum bist du auch zu der kälte gekommen? 'liebste mutter, sie wollten es ja', antwortet er ganz harmlos und klappert dabei an händen und füszen. Lessings leben von seinem bruder 1, 74;
das ärmliche bübchen!
o wärmt mir das stübchen,
es klappert, es friert.
Göthe 4, 222 (1850 13, 261);
Trossel klapperte vor furcht und angst. Klinger 3, 158. auch schlottern heiszt eig. klappern (schlötterlein kinderklapper, vgl. unter klatzen). das ist denn freilich starke übertreibung, man sieht die bewegung des klapperns (vgl. i) und glaubt nun wirklich auch das klappern zu hören.
f)
ebenso von fleischlosen, 'knöchernen' menschen: und die alten gliedmaszen klapperten, wann sie fortgieng, wie ein bortenwürkergestelle. polit. col. 87;
klappern hört man beinah in gerunzelter haut das gebein dir.
Voss 1825 2, 136 (d. bezaub. teufel 15).
da liegt zugleich der gedanke an das todtengerippe nahe: (das 16. jh.) wo man .. den tod unter der unform eines klappernden gerippes .. zu vergegenwärtigen wuszte. Göthe 25, 163, s. klapperbein, klappermann 3.
g)
überhaupt klappert das trockene, dürre, daher klapperdürre (vgl. klapperig); trocknes brot klappert im ranzen, im schranke, ein ausgetrocknetes fasz klappert;
schon klappert zwischen dürrem laub
der rauhe wind.
Wieland 23, 55 (Oberon 9, 27).
h)
auch das lockere, lose, das fest sein sollte, verrät sich durch klappern (vgl.klappen sp. 963 unten): ein klapperndes schlosz, das nicht scharf schlieszt; die thüren (der schränke) klappern, die schlösser sind schlecht verwahrt. Göthe 14, 277.
du riegle die thüre fest ...
'und klapperte sie ein hundert jahr (vom winde),
ich riegelte sie nicht zu'.
47, 84;
ein lockeres hufeisen klappert: ain pferdseisen, so das ein reiter auf dem felde hört klappern, das es abfallen wil, erschrickt er. rätsel bei Haupt 3, 31 nr. 35, oberd. aus dem 16. jh.
i)
da gesellt sich übrigens der begriff der bewegung hinzu, wie eben bei schlottern (s. u. e): das fenster klappert hin und her im winde, und so öfter. ferner klappern gleich klappernd gehn u. ä. (s. a): erst plumpten die schwereren (steinstückeaus dem krater des Vesuvs) und hupften mit dumpfem getön an die kegelseite hinab, die geringeren klapperten hinterdrein. Göthe 28, 30, fielen, rollten klappernd, noch klapperten die kleinen steine um uns herum. 28, 31.
k)
das subject des klapperns ist wechselnd zwischen sache und person, wie die beispiele zeigen, sowol die nüsse klappern im sacke (und selbst der sack klappert) als auch der weihnachtsmann klappert mit den nüssen, bewegt sie dasz sie klappern; die thaler klappern im beutel und man klappert damit (oder darin); kam L. D. herangesprungen und klapperte fröhlich mit den murmeln in der tasche. Smidt Devrient-novellen 17. natürlich auch mit sächlichem subj., das als person behandelt wird, s. vom winde unter g: dazwischen noch manchmal eine kanonenkugel, die sich herüberverirrend in den überresten der ziegeldächer klapperte. Göthe 30, 73; der wind pfiff durch die zerbrochenen fenster und klapperte mit den losen dachziegeln. Bettine tageb. 110. oder mit es:
nun dappelts und rappelts und klapperts im saal
von bänken und stühlen und tischen.
Göthe 1, 197;
das drängt und stöszt, das ruscht und klappert.
12, 210;
was ist drin? es klirrt und klappert (im schnappsacke).
Platen 250;
grausam, dasz er bei seinem reichthum nicht alle tage eine million in den kirchenkasten würfe dasz es recht klappere. Arnim kronenw. 1, 219, als kraftwort wie dasz es kracht.
l)
an etwas klappern, mit klappern daran thätig sein, tasten, hantieren:
doch wer kommt denn noch so spät,
klappert dort an schlosz und riegel?
J. Fr. Kind ged.
von faulen arbeitern: wenn sie eine viertelstunde an ihren hauenstielen geklappert hatten, ohne zum hauen zu kommen. Gotthelf 2, 42 (Uli d. kn. cap. 5), da tritt der begriff des kleinlich tändelnden hinzu, wie ähnlich in schweiz. täppelen, täpperen langsam arbeiten Stalder 1, 266. vgl.kläppern 3, verklappern.
m)
klappern im gegensatz zu klingen, wie sonst klappen (sp. 961 unten): die welt ist eine glocke die einen risz hat, sie klappert aber klingt nicht. Göthe 49, 65, wie ein topf mit einem risse auch. ebenso in dem sprichw., wo sonst klappen steht: das alt klappert, das new klingelt. Frank spr. 2, 18ᵃ, vgl. 7ᵃ. das alte klappert, das newe klingt Lehmann flor. 1, 13;
das alte klappert, das junge klinget,
das alte schleichet, das junge springet.
Logau 3, 1, 84;
ich hör es gern wenn auch die jugend plappert,
das neue klingt, das alte klappert.
Göthe 3, 248.
ein klappernder vers, der schlechten rhythmus hat (s.klappen sp. 962):
glaubst du es nicht, so versuchs! der italische wogende rhythmus
wird jénseits des gebürgs klappernde monotonie.
Platen 143 (2, 292).
n)
endlich auch klappern knallen, klatschen, wie klappen 1, a. so rhein. Kehrein 226, und es musz nach klapperbüchse, auch klapperrose, klappermohn, klapperblume gleich klatschrose md. und rhein. einst weiter gegolten haben. da jedoch hier eig. nicht von rasch auf einander folgenden schallen die rede ist, so tritt da klappern ganz in klappen zurück, mit aufgabe der iterativen bed., wie umgekehrt klappen sp. 960 oft für das eig. klappern eintritt.
2)
Klappern, plappern, plaudern, klatschen.
a)
es ist an sich ganz denkbar als entlehnung vom vorigen klappern, wie sie ebenso vorliegt bei klappen (6), kläpfen (5), kläffeln, klaffern, klaffen, und man fühlte es als solche: der mund erzeugt die worte und klappert wie eine mühle. Butschky Patmos 212; der mund ergeust die worte und klappert wie eine mühle (beim gedankenlosen beten). Scriver seelensch. 1721 307, daher klappermühle geradezu gleich plappermaul (s. unter klapper 2 sp. 966); erzeugt doch das schwatzen, schnattern, plappern u. s. w. im ohre eine ähnlich ermüdende betäubende wirkung wie das klappern einer mühle. so läszt umgekehrt Hugo v. Trimberg die räder der mühle redend mit einander slappern Renner 7887 (slabern Haupt 4, 512, vgl. sp. 955). wie nahe die entlehnung liegt, zeigt auch lat. crepare klappern und plappern, gr. κρόταλον klapper, rassel und plappermaul; vgl. nl. ratel rassel und starke stimme (wie klepel sp. 893 unten), und dazu nl. ratelen, nd. ratern, rætern, ræteln rasseln und plappern. auch die siechenklapper hat diese entlehnung erfahren (s.klapperbüchse 3) und manches andere ähnliche, das grelle, unangenehme töne erzeugt, z. b. die peitsche (s.klatschen 3); die schwierigkeit ist nur, im bestimmten falle den bestimmten ursprung zu finden, weil das sprachgefühl leicht von einer anlehnung zur andern übergieng, s. z. b. bei klaffen 2 sp. 894, wozu nachträglich bemerkt sei, dasz der mhd. gebrauch auch vom klaffen klingeln der schellen entnommen sein kann, die mann und ross so vielfach an sich trugen.
b)
dennoch hat es gerade mit klappern vielleicht eine andere bewandtnis, sodasz es erst nachträglich an klappern 1 angelehnt wäre; darauf deuten die spuren einer nebenform mit gl- unter I, e (s. dort), die besonders deutlich auftritt in schott. glabber, glebber plappern (und lallen), auch glibber-glabber, womit das md. glappern in glapperdesche genau stimmt.
c)
es ist hauptsächlich oberd., besonders alem., klappern loqui Mones anz. 5, 87 aus einer oberrhein. hs. des 15. jh.; oft in der Donaueschinger passion:
der mensch (Jesus) der wil uns all betriegen
mit sinem falschen clappern und liegen.
Mone schausp. d. m. 2, 223;
din liegen muͦsz dir werden leit,
das du im tempel hast geseit (Christi prophezeiung),
wir wend dich anders clappern leren.
270;
kum tüfel, min clappern ist umb sus (Judas von seinem verrat).
284, vgl. 322. 333;
do (in der kirche) ist ein klappern und ein schwätzen.
Brant narr. 44, 8;
ein frow ist worden bald ein hätz (elster),
wann in sunst wol ist mit geschwätz (sie thun es gar zu gern) ...
dis klagt, die klappert, dise lügt,
die richt usz als, das (dasz es) stübt und flügt.
64, 25;
vil schwetzen und klappern ist ein zeichen der narheit. Keisersberg narrensch. 111ᵇ; wenn man also bei den lüten (in gesellschaft) ist, da fahet man an clappern .. und sagt von edel und unedel, von münch und pfaffen und von leien, so hat der das gethon und die hat das gethon ... sünden des munds 30ᵃ;
die klappern in dem gottes hus.
Murner narrenb. d ij;
habstu dalame klappert gnuog?
Joh. der täufer, trag. Bern 1549 R vj.
Auch wie klatschen für ausplaudern, hinterreden, verläumden (s.klaffen 2, c): als mich bedünkt, so wär das klappern und eerabschneiden éin ding. Keisersberg sünden d. m. 46ᵇ, er braucht auch verklappern für verklaffen verschwatzen;
(eine frau) die sich durch los klappern, schwetzen
laszt gegen irem man verhetzen,
die thut ir selbs in finger beiszen.
Fischart ehz. 69 (463 Sch.);
eliminare foras dicta, ausz der schuͦl schwetzen, anderswo hin klapperen. Frisius 411ᵇ, zugleich trans., wie nachher bei H. Sachs. Mit klaffen verbunden:
der Fröwler sprach 'thu vermiden
din clappern und din claffen'.
J. Lenz Schwabenkrieg 117ᵇ;
Maaler 244ᵇ erklärt klaffen mit klapperen, liegen und verschwätzen, so geläufig ist es ihm. Seltener, wie es scheint, fränkisch, bairisch:
erst fieng sie an ein sölches schnadern,
ein schwatzen, klappern und ein dadern.
H. Sachs 1, 520ᵃ;
die alles klappern das sie wissen.
3, 2, 171ᵇ, trans., ausplaudern;
mit ewern seelmessen, vigilien .. fasten und klappern. Carlstadt vom stand der christgl. seelen b ijᵃ; als er (Eck) das hört, welch ein geruf und klappern ward von im gehört! ders. bei Luther 1, 148ᵇ; wie die gäns gern im haberstro schnateren und tateren .. also thun die volle zapfen (trinker) nichts anders als schwätzen, klapperen, schnaderen, tateren, juchzen und schreien. Albertinus narrenhatz Augsb. 1617 s. 225; klapperen blaterare Megiser dict. Gräz 1592 H 3ᵃ. Die östr. bair. wbb. von heute aber führen es nicht an, nur Schöpf aus Tirol; doch schweiz. ist es noch in geltung (auch ausklappern, verklappern, ab- oder erklappern), wol auch schwäb., denn Wieland braucht es:
der schmucke städter wird
ein bauer, klappert nun von nichts als äckern
und rebeland.
Horaz 1, 144.
auch fränkisch noch, in Henneberg hurtig und eintönig reden. Fromm. 2, 464, wahrscheinlich also mit bewuszter anlehnung an die klappermühle. die Schweizer haben dazu ein hübsches dem. kläpperlen, s. dort.
d)
mitteldeutsch dagegen erscheint es selten, obwol es die md. wbb., Stieler, Rädlein, Steinbach noch aufführen. Luther z. b. scheint es nicht zu brauchen, doch spricht er einmal vom vaterunser, das on alle andacht zuplappert (zerplappert) und zuklappert werde in aller welt 6, 310ᵃ, das reimende plappern, das md. heimisch ist, zog es leicht nach sich; die jungfräulein, welche fast beinern sein und gerne klappern, wie denn manche sich mit einem wörtlein verschnappet, das man ihr herz auslernet. Mathesius Syrach 2, 5ᵇ, nach dem beinern denkt er wol zugleich an das eigentliche klappern. Rollenhagen braucht es einmal, von weibern und gänsen zugleich (s. e), die
kackeln, quackeln, klappern und lallen.
froschm. A 5ᵇ;
vgl.klappersucht. Doch findet es sich noch z. b. in Thüringen in ausklappern verschwatzen, aus der schule schwatzen, sag dem nichts, er klappert alles aus (Arnstadt). vom Mittelrhein gibt es Kehrein aus Nassau, es mag also auch hessisch sein. Dagegen fehlt es, wie es scheint, nd. ganz, auch nl.; doch einmal bei Rist mit merkwürdiger rom. endung, in einer komödie:
wenn dar de studiosen stahn
und mit den schnuten klappereeren
ut eenem groten langen book.
weim. jahrb. 6, 380, vgl. klapperern.
aber älter engl. claper to chatter Halliwell 252ᵃ.
e)
von vögeln: cornicari, wie ein kräy klapperen. Frisius 334ᵇ, vgl. von gänsen Albertinus und Rollenhagen vorhin; die thierheit schnattert und klappert. Tieck ges. nov. 1, 180. vgl. unter kläppen, auch unter kläppern 2.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1867), Bd. V (1873), Sp. 970, Z. 68.

kläppern, kleppern

kläppern, kleppern,
nebenform zu klappern, wie kläffen neben klaffen, kläppen neben klappen, auch die kläpper (s. d.) neben klapper u. s. w.; es ist allen drei hauptmundarten eigen, wie klappern, auch mhd. schon bei Megenberg kläppern vom storche 175, 9 ff., kleppern von schmiedearbeit u. ä. 227, 6, sodasz an entlehnung aus dem nd. md. schwer zu denken ist (s.klappern I, c). eigen dän. knäbbre klappern (s.knappen a. e.).
1)
Klappern u. ä.
a)
clatrare, cleppern, md. Dief. 125ᶜ (s. clatria sp. 965 unten); croculare, gloculare (von störchen) klepperen, kleperen das. 159ᵃ. 265ᶜ; stridor zenklepprung 556ᵃ;
da kleppert sich der storke.
Uhland volksl. 682 (das sich wie bei sprach sich u. ä.),
so vom storche noch ostfries. Stürenb. 110ᵇ, auch nl. klepperen;
und kam gangen für den keller (um wein zu holen),
klepperte mit der kanten sehr (um sich zu melden).
Peter Lewe, weimar. jahrb. 6, 457,
treib (über tische) mit dem messer klepperns vil.
Scheit grob. M 3ᵇ;
das klepperen der mühle Garg. 161ᵃ (298 Sch.); die pflasterer, die bis zum letzten augenblicke gekläppert haben, packen ihr werkzeug auf (beim beginn des carnevals in Rom). Göthe 29, 237, das klopfen auf den steinen. noch östr. bair. kleppern (kärnt. besonders vom mühlengeklapper), während klappern da zu fehlen scheint; auch schwäb. (z. b. mit dem thürklopfer), schweiz., hier mit einem dem. klepperlen, z. b. von einem lockeren hufeisen Stalder 2, 106 (vgl.kläpperlen plappern). im md. gebiete, z. b. thür., sächs., gilt es als verkleinertes klappern, z. b. mit den tassen kläppern; s. dazu 3.
b)
kläppernd laufen. so vom trabenden pferde, wie klappern, an klepper angelehnt (s. dort): das klepperen und trappen der rossen, quadrupedans sonitus. Maaler 245ᵈ, er stellt es unter klepper; die reuterei klepperte mit ihren .. pferden über das hohe weingebürg. Abele unordn. 3, 35; ein klepperndes pferd, dessen gang müdigkeit ankündigte, liesz sich vernehmen. Tieck novellenkranz 1, 4. es heiszt ein reiter, ein wagen, ein pferd kläpperte durch die stadt, ein pferd kam hinter uns her gekläppert, besonders vom langsamen trappen wo die einzelnen klappe der hufe hörbar werden (s. 3). Auch von menschen, z. b. wer müde ist kläppert übers pflaster, durch die stadt (minutis gressibus procedere Serz 105ᵇ); ich bin den ganzen tag herumgekläppert (während sonst haben das perf. bildet), vgl.Klepperfusz als personenname am Oberrhein i. j. 1471 Mones anz. 5, 388, der wol einen hinkenden meint (ebenso Blepperfusz das.), s. dazu knappen 6. Aus Posen gibt Bernd 127 kleppern laufen; vgl. nd. kleppen hurtig laufen, nâ kleppen nacheilen, klepperske f. ein weib das sich zu tummeln weisz (brem. wb. 2, 803); studentisch kleppen reiten, eine spritzfahrt machen Vollmann bursch. wb., diesz vielleicht erst von klepper.
c)
in einer besondern anwendung kleppern quirlen, zerquirlen, mit dem rührlöffel schlagen Weigand 1, 594, der es als md. gibt, mrhein. Kehrein 228; es ist aber auch schwäb. (verkleppern verrühren, z. b. eier) Schmid 316, fränkisch Schmeller 2, 360, Reinwald 1, 80 (hier auch klöpern, s.klappern I, d). doch wol vom klappenden anschlagen des quirls an den topf, vgl.: dasz er mit dem stempel im mörser herumb kleppert. gespenst 12.
d)
trans., das wild mit klappern aus dem dickicht treiben: da wird er (der fuchs) gekläppert, wenn er im dickicht steckt. gartenlaube 1858 nr. 23 s. 335ᵃ.
e)
besondere hervorhebung verdient kleppern gleich klimpern, bair. schwäb. schweiz., z. b. mit geld: schlug ihn (den guldenthaler) auf den tisch, dasz es kläpperte. Simpl. 2, 283 (vogeln. 1, 11), vgl. Arnim sp. 973; daher volksm. das kläppert (klimpert) nicht, bringt kein baar geld ein, ist nicht einträglich ( Adelung). vgl. dazu kleppen klingen, läuten unter kläppen, auch klappen klingen sp. 962 unten.
2)
Plappern, wie kläffern, klappern 2: daher entstand viel disputirens, schwetzens und hetzens, tadern und schaderns, kleppern und schnepperen. eselkönig 219; grobe untugende, als da sind schweren, fluchen, afterreden, liegen, triegen, kleppern, unzüchtige wort. Freder lob u. unsch. der frauen (1573); schnatterten, tadderten, kläpperten und schnäbelten zusammen, wie die vögel wann sie dem garn entwischen. Fischart Garg. 149ᵃ, s. dazu klappern II, 2, e. vgl.klätschern.
3)
Ein eigner gebrauch besteht in mitteld. mundarten, für langsam, mehr spielend arbeiten u. ä., sodasz auch hier, wie 1, a a. e., kläppern mit dem umlaut ein verkleinertes klappern darstellt; s. ebenso klippern.
a)
in Sachsen, Thüringen z. b. sagt man: ich hatte nicht lust zum arbeiten und habe nur so ein biszchen gekläppert; am sonntag morgen wird in der werkstatt ein biszchen gekläppert, tändelnd, 'busselnd' gearbeitet, kleine nebenarbeit gemacht. diesz von dem mehr spielenden kleinen klappen des werkzeugs anstatt des entschiednen klangs am werkeltage; man braucht es aber auch von arbeit aller art, s.klappern II, 1, l und das schweiz. täpperen dort, ebenso klempern 2, mrh. klettern, nrh. klötern, knostern, immer mit derselben auffassung. Gleichen ursprung hat vielleicht schweiz. klapen langsam und lässig arbeiten (klâp, klêp f. mädchen das im hauswesen so arbeitet) bei Stalder, vgl. schwed. klaͦpa stümpern, pfuschen, klaͦpare pfuscher, dial. klaͦp m. Rietz 330ᵃ; zur form s.klappern I, d.
b)
ähnlich unpers. von einem handelsgeschäft, einer druckerei u. ä.: es geht nicht gut, es kläppert nur so; von einer einzahlung die gelder gehen langsam ein, es kläppert nur, auch es geht kläpperig, kläpprig (damit), es ist eine kläpperei (in anderem sinne unter 1, e). das kann entlehnt sein von einem wagen der sich mühsam fortbewegt nicht mit jenem zusammenhangenden gerassel, sondern mit einzelnem klappern; auch dieser 'kläppert so hin' und heiszt eine kläpperfuhre, womit man auch überhaupt ein fuhrwerk oder eine fahrt verächtlich bezeichnet; auch eine mühle, die nicht genug wasser oder wind hat, kläppert nur, geht kläpperig und heiszt eine kläppermühle (vgl. klappermühle 1), die einzelnen klappe folgen träge zögernd aufeinander. daher bildlich sich durchkleppern (s. d.), von mühsamem auskommen im leben, es ist auch sächs., thür.
c)
der begriff des kleinen, allmälichen ist auch in kläpperschuld, gewöhnlich im pl. kläpperschulden, schulden die sich nach und nach aus kleinigkeiten sammelten: ich hab alles bezahlt bis uf e paar klepperschulde. E. Streff des burschen heimkehr s. 41 (rheinhessisch); auch thür., sächs., wo aber läpperschulden gewöhnlicher ist, vergl. auchkleckschulden, klitterschulden; nordd. klapperschulden, z. b. märkisch Danneil 102ᵇ. es heiszt auch sein geld verkläppern, in kleinlichem treiben einzeln verthun, wie verklippern, verläppern, verklämpern, verklittern, bair. verschnackeln.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1867), Bd. V (1873), Sp. 975, Z. 1.

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Zitationshilfe
„kläpper“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kl%C3%A4pper>, abgerufen am 29.11.2020.

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