Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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klippchen, n.

klippchen, n.
talitrum. Steinbach, Frisch u. a., md.
1)
schnippchen mit daumen und mittelfinger geschlagen, das klipp! macht, s. klippen (schweiz. kläpfen): und er gieng hinaus, schlug im (sich) ein klippichen und sprach ... Luther tischr. 263ᵃ, die erklärung s. unterklipplein;
ja ihr seid nun so wol gerüst, ...
(dasz ihr) dem teufel möcht (möchtet) ein klipchen schlan.
Fr. Dedekind miles christianus 1590 81ᵃ (5, 3);
auf gott wolt ich mich allzeit wagen,
dem tod und teufl ein klipchen schlagen.
39ᵃ (2, 5);
einem ein klippchen in der tasche schlagen, hinterm rücken trotzen. Ludwig.
2)
nasenstüber u. ä.: talitrum, ein klippichen an die stirn mit einem finger. B. Faber thes. erud. (Dief. 572ᵃ); klippchen an die stirn oder nase. Ludwig. s. weiter knipp, knippchen. mit anderm auslaut heiszt es klick, auszerdem schnelling, schnalzer, schirling, knaupe, schnackler, nickel, nippel u. a.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1200, Z. 41.

klüppchen, n.

klüppchen, n.
kleine zange, pincette, kluppzange.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1304, Z. 6.

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Zitationshilfe
„klüppchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kl%C3%BCppchen>, abgerufen am 29.11.2020.

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