Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

klüppelein, n.

klüppelein, n.
stäbchen, in einer fränkischen schrift des 14. jh., aber gewiss noch später und für kluppe von bedeutung (s. d. 4, b): snît zwei klüppelîn eins vingers lanc, als ein elnschaft (ellenstab) fornen sleht sinewel. buch von guter spise s. 9, es könnte freilich allenfalls auch von klüppel 3 sein, für klüppellîn, aber das hd. klüppel selbst mit seinem pp könnte auch dem kluppe näher stehn als dem nd. klüppel, das zu klopfen gehört. vgl.klümpel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1307, Z. 35.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
klugschwätzer knieseilen
Zitationshilfe
„klüppelein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kl%C3%BCppelein>, abgerufen am 29.11.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)