Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

kleingläubig

kleingläubig,
der 'kleinen glauben' hat, 'kleines glaubens' ist, ὀλιγόπιστος im N. T., vulg. parvae fidei, goth. leitil galaubjands, nl. kleingeloovig: o ihr kleingleubigen. Matth. 6, 30. 8, 26; o du kleingleubiger, warumb zweiveltestu? 14, 31 (mhd. cleines gelouben, worumme zwîveltes du? Haupt 9, 274); kleinglöubig incredulus Maaler 245ᶜ;
ihr blinden herzen! ihr kleingläubigen!
des himmels herrlichkeit umleuchtet euch ...
und ihr erblickt in mir nichts als ein weib.
Schiller 470ᵇ (Joh. v. O. 3, 4).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1110, Z. 1.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
klaffer kleinicht
Zitationshilfe
„kleingläubig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kleingl%C3%A4ubig>, abgerufen am 25.05.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch (¹DWB)