Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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knacks

knacks!
verstärktes knack! einen knackenden bruch zu bezeichnen, nd. knaks brem. wb. 2, 825: knacks! brach der ast. Langbein ged. (1788) 64. ablautend knicks knacks, 'knix knax' vom knicken der flöhe Peter volksth. aus österr. Schlesien 1, 120. auch wie adv. gleich plötzlich, auf einen schlag, wie patsch! u. a.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1332, Z. 19.

knacks, m.

knacks, m.
gleich knack, nd. knaks brem. wb. 2, 825 (auch kniks, knuks das.), wie klaps (s. d.) für klapp, klacks für klack.
1)
es gab oder that einen knacks, knackenden ton. auch das glas hat einen knacks bekommen, einen sprung.
2)
diesz bildlich für unersetzlicher schade, dessen folgen nachkommen, z. b. an der gesundheit ( Adelung), man sagt er hat einen oder auch den knacks (weg, gekriegt, sich geholt). diesz wieder übertragen: wenn die republik einmal einen knacks weg hat, so ist das nicht so leicht, sie wieder auszubessern. Prutz Holberg 248. nd. auch von biere das einen stich hat, dat bêr het en knaks. Schambach 105ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1332, Z. 24.

knacks, knax, m.

knacks, knax, m.
in Sachsen, ein alter knax, ein alter mann, besonders der noch möglichst den jungen spielt: er will noch einmal heiraten, der alte knax! eig. wol der knackt, in den gliedern schlottert (vgl.knacken 4), vgl. knickbein, klipperling, klitterling und kracher. ähnlich ist oberpfälz. knäcker m. ein schlechtes pferd das nur in haut und knochen hängt. Schm. 2, 370.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1332, Z. 36.

knacksen

knacksen,
verstärktes knacken, z. b. mit den fingern knacksen. Bernd Posen 131; an der wand aber gieng im knacksenden ticktack eine .. schwarzwälderuhr. Goltz jug. 3, 295.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1332, Z. 43.

knacks, knax, m.

knacks, knax, m.
in Sachsen, ein alter knax, ein alter mann, besonders der noch möglichst den jungen spielt: er will noch einmal heiraten, der alte knax! eig. wol der knackt, in den gliedern schlottert (vgl.knacken 4), vgl. knickbein, klipperling, klitterling und kracher. ähnlich ist oberpfälz. knäcker m. ein schlechtes pferd das nur in haut und knochen hängt. Schm. 2, 370.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1332, Z. 36.

knax

knax,
s.knacks.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1374, Z. 53.

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Zitationshilfe
„knacks“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/knacks>, abgerufen am 26.11.2020.

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