Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

kneipschenke, f.

kneipschenke, f.
kleine schlechte schenke. Adelung. der wirth, der in seiner kneipschenke wissentlich morden läszt, ist nicht ein haar besser als der mörder. Lessing 8, 203 (antiqu. br. no. 56); der sportelbote liesz sich in einer kneipschenke gelbe dinte und schwarzes papier geben. J. Paul Hesp. 2, 65. jetzt meist kurz kneipe, s. d.; nd. klippschenke scheint nur zufällig anzuklingen. Kneipschenke als ortsname in Sachsen bei Wilschwitz im Meiszner kreise (wie Kneipe das. bei Klipphausen), wie alt?
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1409, Z. 50.

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Zitationshilfe
„kneipschenke“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kneipschenke>, abgerufen am 29.11.2020.

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